Buch "HERRSCHAFTSFREI LEBEN!"

Wie wir Menschen durch Herrschaft, Kapitalismus und Patriarchat aus paradiesischen Zuständen vertrieben wurden … und wie wir wieder dahin zurückkehren können.
Seit ca. 5.000 Jahren leben Menschen in Herrschaftsverhältnissen. Davor lebten Menschen ca. 200.000 Jahre weitgehend herrschaftsfrei. Durch unglückliche Umstände ist Herrschaft in die Welt gekommen und hat Mensch und Natur grundlegend verändert. In Herrschaftsgesellschaften werden uns Menschen von klein auf Glaubenssätze eingetrichtert, die der Logik von Herrschaft, Kapitalismus und Patriarchat entsprechen. Wir werden von Eltern, LehrerInnen, PriesterInnen und Medien darauf hintrainiert, zu funktionieren und dabei unser eigenes Selbst zu vergessen.

Markus Pühringer zeigt in seinem neuen Buch mögliche Wege auf, wie wir uns von den Logiken der Herrschaft befreien können. Als Menschen sind wir fähig, im Einklang mit der Natur und anderen Menschen unsere eigenen Potentiale viel besser zu entfalten. Damit das gelingt, müssen wir lernen, uns selbst besser wahrzunehmen, soziale Beziehungen intensiv zu pflegen und andere gesellschaftliche Spielregeln zu entwickeln.

Download: Puehringer_Herrschaftsfrei_leben_Kern_Print

Rezension:

 

 


Buch "Im Bann des Geldes"

Eine Anleitung zur Überwindung des Kapitalismus

„Als zentrales Kommunikationsmittel dringt Geld tief in die menschliche Gesellschaft ein und verursacht eine Vielzahl von Entfremdungsprozessen: Von uns selbst, von unseren Mitmenschen, von unserer Mitwelt. Die Entfremdung liegt in der Logik des zu Kapital geronnenen Geldes begründet.“

„Im Bann des Geldes“ nennt Markus Pühringer seine Studie zur Dynamik des unserer Wirtschaftsordnung zugrundeliegenden kapitalistischen Systems. Dabei entwirft er nicht nur eine verschiedene Disziplinen übergreifende Theorie und Geschichte von „Geld“ und deren logischer Konsequenz der aktuellen globalen Krise, sondern versucht sich an einer „Anleitung zur Überwindung des Kapitalismus“. Sichtbar wird in seinem Buch, dass Einsicht in die unsere Gegenwart bestimmenden Prozesse, Realitätssinn und Vision vereinbar sind.

„Der Autor nimmt für sich in Anspruch, das kapitalistische System grundsätzlich in Frage zu stellen. Er lädt ein über vermeintliche Grenzen hinauszudenken.“ (oö.planet)

 

Download: 140911 Im_Bann_des_Geldes_Kern_Final_3

Rezension: siehe hier


Texte zur Corona-Krise

Wer soll das bezahlen? – Wer hat so viel Geld

Wir leben am Beginn einer großen Transformation. Corona ist dafür die Ouvertüre. In den nächsten Jahren wird unser gesamten Gesellschafts- und Zivilisationsmodell grundlegend ändern (müssen).

Download: siehe hier: 201016 Wer soll das bezahlen


Das Ende einer Illusion

Bringt Corona den Aufbruch in eine neue Gesellschaftsordnung?
Die Weltordnung ist erschüttert. Ein winzig kleines Virus bringt die modernen Mächte und Gewalten dieser Erde ins Wanken. Das, was viele engagierte Bewegungen nicht geschafft haben, scheint nun möglich: Ein grundlegender Wandel unserer Art zu wirtschaften, zu arbeiten und zu leben.

Volltext (4 Seiten): 200520 das ende einer illusion

(erscheint in „Spinnrad“ – Zeitung des Internationalen Versöhnungsbundes – österreichischer Zweig – Juni 2020)


Vom Haben zum Sein 2020?

Oder: Der Traum einer bessseren Welt.
Corona hat die Welt, wie wir sie kennen, gewaltig ins Wanken gebracht. Unsere moderne Zivilisation war vor der Krise schon schwer krank: Klimakrise, eklatante Ungleichheit, Artensterben, usw. Ein grundlegender Wandel unserer Form des Zusammenlebens und Wirtschaftens war höchst an der Zeit. Kann Corona die Initialzündung für eine ganz andere Form von Zivilisation und Wirtschaften werden?

Volltext (3 Seiten): 200514 Vom Haben zum Sein oder Der Traum von einer besseren Welt

(erschien in „pax“ Sommer 2020 – Zeitschrift der Friedensbewegung Pax Christi)


Kam ein Virus in die Welt

Schon vor gut 5.000 Jahren kam ein Virus in die Welt und hat sich hier eingenistet. Ich spreche vom Geldvirus. – Kommt es nun zum großen Showdown zwischen dem einen Virus (Coronavirus) und dem anderen Virus (Geldvirus)?

Download (7 Seiten): 200415 kam ein virus in die welt


Herr Unterguggenberger und das liebe Geld

Michael Unterguggenberger war Bürgermeister von Wörgl (Tirol). Er war der Vater des „Experiments von Wörgl“ (1932-33). Mit einem Eingriff in das Geldsystem wurde die Arbeitslosigkeit deutlich verringert. – Wir können heute noch viel von ihm lernen!

> Download (7 Seiten): 200408 Herr Unterguggenberger und das liebe Geld


Stell dir vor, das Geld ist krank

Die unerkannte Ursache für soziale und ökologische Krisen

In diesem Artikel will ich Ihnen erläutern, wie soziale Ungleichheit und ökologische Zerstörung ursächlich entstehen und wie wir aus dieser Sackgasse rasch herauskommen können. Ich wage zu behaupten: Das Problem kann theoretisch sehr einfach gelöst werden.

>> Volltext (14 Seiten): 200116 stell dir vor das Geld ist krank

Anmerkung: Der Artikel stammt vom Jänner 2020.


Weitere Kurztexte und Publikationen

Kann Arbeit gut sein?
Supervision und Coaching im Kontext der kapitalistisch geformten Arbeit

(meine Abschlussarbeit der Supervisions-Ausbildung, gekürzt um die praktischen Beispiele)

In einem kapitalistischen System ist die endlose Akkumulation von Kapital das oberste Ziel. In Befolgung dieser Prämisse hat unsere Gesellschaft den in Geldeinheiten gemessenen Wohlstand in historisch einzigartige Dimensionen gesteigert und die Arbeit den kapitalistischen Erfordernissen angepasst.

Supervision und Coaching finden im Kontext der kapitalistisch geformten Arbeit statt. Die kapitalistische Logik wirkt weit in die Beratungsprozesse hinein. SupervisorInnen und Coaches müssen daher – besser bewusst als unbewusst – eine Wahl treffen: Werden die Menschen durch Supervision und Coaching bestmöglich an die Erfordernisse dieser Arbeit angepasst oder wird damit versucht die Arbeit – zum Wohle der Menschen – zu begrenzen und zu transformieren.

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Sich selbst fremd geworden

Unser „eigenes Selbst“ ist uns fremd geworden. Unsere Identität beziehen wir hauptsächlich aus unseren Rollen als „ArbeiterIn“ und „KonsumentIn“. Auf diesem Boden kann Fremdenangst gedeihen. (aus: Streifzüge 50/2010)
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Kapitalismus: Das neue Opium des Volkes?

Ausgehend vom Fragment „Kapitalismus als Religion“ (Walter Benjamin) gehe ich der Fragen nach, welche religiösen Züge der Kapitalismus in unserer Zeit entwickelt hat. (aus: Streifzüge 45/2009)
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