Aktuelles

Do 25.2.21: Eintauchen in Märchen – NUR ONLINE

Wir lesen gemeinsam ein Märchen oder eine Geschichte und tauchen dann langsam in die Geschichte ein.
Im Februar steht „Dornröschen“ auf dem Programm.

Dabei reflektieren wir

  • Welche Bedeutungen und Ebenen hat diese Geschichte?
  • Was hat diese Geschichte in mir ausgelöst?
  • Was habe ich nun über mich gelernt?

Zeit: Do 25. Februar 2021, 17:30-19:00 Uhr Uhr

Ort: https://zoom.us/j/96044121649

Kosten: keine

 

Nächster Termin

  • Do 25. März 2021, 17:30-19:00 Uhr

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Do 4.3.21: Systemisch-spiritueller Aufstellungsabend „Sein und werden wer ich bin“

Ort: Haus der Frau, Volksgartenstraße 18, 4020 Linz
Zeit: Do 4. März 2021, 18-21 Uhr

Wir beginnen den Abend mit einer einfachen Übung der Selbstliebe, der „Ich-Selbst Aufstellung“. In den danach folgenden Aufstellungen (zwei pro Abend) werden konkrete persönliche Anliegen, Fragen, Symptome und Themen eingebracht, ebenso auch philosophische Fragestellungen. In der Verkörperung durch die Repräsentant*innen
kannst du gleichermaßen deine inneren Hindernisse und auch deine Ressourcen sehen. – Sei und werde, wer du bist!

 

AufstellerInnen:

  • Agnes Hochgerner, Supervisorin, Psychotherapeutin
  • Markus Pühringer, Supervisor, Volkswirt

 

Kosten:

  • 80-100 Euro (nach Selbsteinschätzung) – für Menschen, die ein Anliegen aufstellen
  • 10 Euro für RepräsentantInnen

 

Weiterer Termin:

  • Di 11. Mai 2021

 

Anmeldung bis drei Tage vor dem Termin

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Systemischer Aufstellungsabend

TERMIN wird nach dem Lockdown festgelegt

Ort: URBI@ORBI, Bethlehemstraße 1a, 4020 Linz (Winkler-Passage)
Termin: nach Lockdown

Aufstellen, um mehr Klarheit und Energie für berufliche oder persönliche Anliegen zu bekommen.

GastgeberInnen:

 

Kosten für AnliegenbringerInnen: 70€ (Nachgespräch ist inkludiert)
Kosten für RepräsentantInnen: 10 €

Achtung! – Beide Anliegen sind für diesen Vormittag schon reserviert. Sie können gerne noch als Repräsentant*in teilnehmen.

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Das Ende einer Illusion

Bringt Corona den Aufbruch in eine neue Gesellschaftsordnung?
Die Weltordnung ist erschüttert. Ein winzig kleines Virus bringt die modernen Mächte und Gewalten dieser Erde ins Wanken. Das, was viele engagierte Bewegungen nicht geschafft haben, scheint nun möglich: Ein grundlegender Wandel unserer Art zu wirtschaften, zu arbeiten und zu leben.
Volltext (4 Seiten): 200520 das ende einer illusion
(erscheint in „Spinnrad“ – Zeitung des Internationalen Versöhnungsbundes – österreichischer Zweig)

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Wer soll das bezahlen? Wer hat so viel Geld?

(Artikel) Wir leben am Beginn einer großen Transformation. Corona ist dafür die Ouvertüre. In den nächsten Jahren wird unser gesamten Gesellschafts- und Zivilisationsmodell grundlegend ändern (müssen).

Turmbau
Unsere moderne globale Zivilisation gleicht einer Gemeinschaft, die einen immer größeren Turm bauen will.  Alles Mögliche wird dafür aufgeboten, dass dieser Turm immer größer wird. Von überall wird Material herbeigekarrt. Vielerlei Kollateralschäden werden in Kauf genommen: Menschen müssen immer länger und intensiver arbeiten. Die Natur wird immer weiter zerstört. Die Ungleichheit wird immer größer. Psychische Erkrankungen nehmen zu.

Warum tun wir das? Wir tun es, weil es das moderne Geldsystem von uns verlangt: Unser modernes Geld MUSS immerzu wachsen. Die Geldbesitzer*innen würden Geld nicht verleihen, wenn sie nicht mehr dafür bekommen würden. Weil eine so arbeitsteilige Gesellschaft wie die unsere so abhängig vom Funktionieren des Geldsystems ist, wird im wahrsten Sinn des Wortes ALLES aufgeboten, was aufgeboten werden kann, damit Geld immer weiterwächst. – Und das schon seit vielen Generationen.

Fundamentale Krise
In den letzten Jahren ist unser modernes, globales Geldsystem in eine fundamentale Krise geraten: Trotz aller Ausbeutung und Naturzerstörung wird immer schwieriger, den Turm immer weiter und immer höher zu bauen. Spätestens seit der letzten Weltwirtschaftskrise (2008/09) wird immer mehr heiße Luft (wachsende Verschuldung und „billiges Geld“) in den Turm hineingeblasen. Das ist freilich nicht nachhaltig.

So sind wir heute Zeug*innen eines globalen Pyramidenspiels. Und wie es bei Pyramidenspielen halt so ist: Irgendwann ist die Party vorbei. Und wenn es vorbei ist, dann geht es schnell. – Nun: es weist viel darauf hin, dass es nicht mehr sehr lange dauern kann. Wie lange, kann niemand sagen. Vielleicht noch bis morgen, vielleicht noch Jahre, vielleicht sogar noch Jahrzehnte. Ich glaube, es wird nicht mehr lange dauern.

Was passiert, wenn die große Implosion passiert, lässt sich schwer sagen, weil alles sehr komplex und verwoben ist. Ein paar Dinge lassen sich aber sagen: Es wird das Geld als Kommunikationsmittel in eine fundamentale Krise fallen. Der riesige Geld- und Vermögensturm, der durch die viele heiße Luft immer fragiler wurde, wird rasch zusammenbrechen. Die Vermögenden werden unheimlich riesige Summen in den Sand schreiben müssen. Es wird der (inter)nationale Handel in eine fundamentale Krise kommen. Es werden die Staaten in fundamentale Finanzierungs- und Existenznöte geraten.

Tabula rasa
Wer wird dann alles bezahlen? Ich glaube, wir alle und niemand. Am Ende wird das globale Geldsystem implodieren. Im alten Mesopotamien nannte man es „tabula rasa“. Alle Schuldtafeln wurden zerbrochen; damit freilich auch die Vermögenstiteln. Es war die Zeit eines völligen Neubeginns: Aus der Asche des Alten konnte eine neue Gesellschaft formiert werden.

Die große Krise steht uns noch bevor. Doch wie jede Krise bietet auch diese Krise eine große Chance: die Transformation unserer Gesellschaft in Richtung einer wirklich gerechten und ökologischen Welt, die im Einklang mit der Natur steht und in wirklich in regionalen Kreisläufen wirtschaftet.

 

(erschien in der Zeitung von „Die Grünen: Generation Plus Oö“ – Dezember 2020)

 

Download: siehe hier: 201016 Wer soll das bezahlen

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Konstantin Wecker über „Herrschaftsfrei Leben“

Der bayrische Liedermacher Konstantin Wecker, ein überzeugter Anarchist, hat über mein Buch „Herrschaftsfrei Leben“ eine tolle Rezension geschrieben:
Beim Autor des Verses „Nein, ich hör nicht auf zu träumen von der herrschaftsfreien Welt“ rannte Markus Pühringer mit diesem Buch gewiss offene Türen ein. Ich habe mich schon sehr lange als Anarchist verstanden, weniger auf der Basis ausgiebigen Theorie-Konsums, sondern aufgrund eines instinktiven Unbehagens. Warum muss es immer und überall jemanden geben, der bestimmt und regiert? Wodurch qualifizieren sich Machthaber dafür, Macht über uns zu haben? Und sprechen nicht fast alle Erfahrungen mit den herrschenden „Eliten“ unserer Zeit der Behauptung Hohn, nur stramme Hierarchien könnten der Menschheit das Heil bringen? Nein, nur allzu offensichtlich dient Herrschaft der Absicherung einer von den Systemgewinnern erwünschten sozialen Ungleichheit.
Das Wunderbare an Markus Pühringers Buch ist aber gerade, dass er nicht bei der Beobachtung des Naheliegenden stehen bleibt: bei den vielen empörenden Erscheinungsformen von Gewalt und Despotismus; nein, Pühringer schürt tiefer und deutet die Menschheitsgeschichte als eine Aufeinanderfolge von Paradies, Vertreibung und anzustrebender Heimkehr. Dieser Dreischritt ist nicht vollkommen neu und wurde auch z.B. von den Frühromantikern so gedacht; In seiner modernisierten Version legt der Autor aber glaubwürdig dar, wie das Trio Infernal aus Herrschaft, Kapitalismus und Patriarchat unser Ökosystem und nicht zuletzt viele Seelen geschädigt hat.
Pühringer demontiert den „Mythos der Heil bringenden Herrschaft“. Heute spricht man meist von einem „Narrativ“, einer Erzählung, der sich so viele unterworfen haben und noch immer unterwerfen, weil sie weder aus persönlicher Erfahrung noch aus den Geschichtsbüchern etwas anders kennen als den plumpen Skat-Grundsatz „Der Ober sticht den Unter“. Was aber 6000 Jahre lang gültig war, ist deshalb nicht automatisch auch heilsam. Wir können im 6001. Jahr damit beginnen, umzudenken und uns gegen die Zumutung patriarchaler Gewalt- und Geldherrschaft zu wehren. Und dieser Prozess ist ja längst im Gang. Ich bin schon lange der Überzeugung, dass unsere Welt weiblicher werden muss, um zu gesunden. Weiblich in einem allgemeineren Sinn als eine Zunahme von sozialem Mitgefühl, Ausgleich, Zärtlichkeit und Intuition. (Der Verweis auf konkrete mächtige Frauen wie von der Leyen und Kramp-Karrenbauer führt hier eher in die Irre.)
Markus Pühringer hat die großartige Arbeit geleistet, uns zu den Wurzeln der globalen Misere zu führen und zugleich einen gangbaren Ausweg aus der Krise zu zeigen – basierend auf den Prinzipien Bewusstsein, Verbundenheit und Gerechtigkeit. Unbedingt empfehlenswert!
Rezension: siehe auch auf dem Blog von Konstantin Wecker: „Hinter den Schlagzeilen“

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Stell dir vor, das Geld ist krank

Die unerkannte Ursache für soziale und ökologische Krisen
In diesem Artikel will ich Ihnen erläutern, wie soziale Ungleichheit und ökologische Zerstörung ursächlich entstehen und wie wir aus dieser Sackgasse rasch herauskommen können. Ich wage zu behaupten: Das Problem kann theoretisch sehr einfach gelöst werden.
>> Volltext (14 Seiten): 200116 stell dir vor das Geld ist krank
Anmerkung: Der Artikel stammt vom Jänner 2020.

 

 

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Vom Haben zum Sein 2020?

Oder: Der Traum einer bessseren Welt.
Corona hat die Welt, wie wir sie kennen, gewaltig ins Wanken gebracht. Unsere moderne Zivilisation war vor der Krise schon schwer krank: Klimakrise, eklatante Ungleichheit, Artensterben, usw. Ein grundlegender Wandel unserer Form des Zusammenlebens und Wirtschaftens war höchst an der Zeit. Kann Corona die Initialzündung für eine ganz andere Form von Zivilisation und Wirtschaften werden?
Volltext (3 Seiten): 200514 Vom Haben zum Sein oder Der Traum von einer besseren Welt
(erscheint in „pax“ Sommer 2020 – Zeitschrift der Friedensbewegung Pax Christi)

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Kam ein Virus in die Welt

Schon vor gut 5.000 Jahren kam ein Virus in die Welt und hat sich hier eingenistet. Ich spreche vom Geldvirus. – Kommt es nun zum großen Showdown zwischen dem einen Virus (Coronavirus) und dem anderen Virus (Geldvirus)?
>> Download (7 Seiten): 200415 kam ein virus in die welt

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Vom Wachsen und Vergehen

Wir lebten (bzw. leben immer noch) in einer kapitalistischen Gesellschaft in der Illusion, dass alles nur wachsen könne. Die Natur (bzw. das Leben) lehrt etwas anderes: Leben bedeutet, Wachsen und Vergehen, Aktivität und Passivität; ja: Leben und Sterben gehören zusammen. Das Coronavirus macht diesen Widerspruch nun deutlicher.
>> Download (6 Seiten):200416 Vom Wachsen und Vergehen

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