Markus Markus P?hringer - Coaching Supervision Moderation Linz

Publikationen

In den letzten Jahren habe ich verschiedene Artikel über grundsätzliche Entwicklungen in unserer Gesellschaft verfasst. Hier eine kleine Auswahl:

Markus Pühringer:
Herrschaftsfrei leben!
Wie wir Menschen durch Herrschaft, Kapitalismus und Patriarchat aus paradiesischen Zuständen vertrieben wurden ... und wie wir wieder dahin zurückkehren können.

- © planetVERLAGSeit ca. 5.000 Jahren leben Menschen in Herrschaftsverhältnissen. Davor lebten Menschen ca. 200.000 Jahre weitgehend herrschaftsfrei. Durch unglückliche Umstände ist Herrschaft in die Welt gekommen und hat Mensch und Natur grundlegend verändert. In Herrschaftsgesellschaften werden uns Menschen von klein auf Glaubenssätze eingetrichtert, die der Logik von Herrschaft, Kapitalismus und Patriarchat entsprechen. Wir werden von Eltern, LehrerInnen, PriesterInnen und Medien darauf hintrainiert, zu funktionieren und dabei unser eigenes Selbst zu vergessen.

Markus Pühringer zeigt in seinem neuen Buch mögliche Wege auf, wie wir uns von den Logiken der Herrschaft befreien können. Als Menschen sind wir fähig, im Einklang mit der Natur und anderen Menschen unsere eigenen Potentiale viel besser zu entfalten. Damit das gelingt, müssen wir lernen, uns selbst besser wahrzunehmen, soziale Beziehungen intensiv zu pflegen und andere gesellschaftliche Spielregeln zu entwickeln. 


Markus Pühringer
Herrschaftsfrei leben!
1. Auflage, 2018, 214 Seiten, Paperback, Euro 19,90
ISBN 978-3-902555-44-1

Nähere Infos und Bestellung: hier

 

 


 

Markus Pühringer

"Im Bann des Geldes. Eine Anleitung zur Überwindung des Kapitalismus"

1. Auflage 2013, 378 Seiten, Paperback,
18 Euro  ISBN: 978-3-902555-40-3 


Unsere Gesellschaft ist in den Bann des Geldes geraten. Geld wirkt  heute tief in das gesellschaftliche Zusammenleben hinein. Unsere  Wirtschaft, das Arbeitsleben und die Konsumwelten sind ohne Geld  nicht mehr denkbar.

Das war nicht immer so. Erst seitdem für den Verleih von Geld die  „Reichtumsprämie“ eingehoben wird, ist Geld immer wichtiger geworden. Die Etablierung der Reichtumsprämie markiert die Geburt  des Kapitalismus. Seither gilt: Wer reich ist und Geld verleihen kann, erhält eine leistungslose Prämie. Diese Prämie hat die Welt von Grund  auf verändert.

In diesem Buch entwirft Markus Pühringer das Konzept einer Geldsteuer, die verhindern soll, dass sich Kapital von sich aus vermehrt.

 

„Der Autor nimmt für sich in Anspruch, das kapitalistische System grundsätzlich in Frage zu stellen. Er lädt ein über vermeintliche  Grenzen hinauszudenken“.
Aus: oö.planet – Grüne Zeitung für  Oberösterreich

 

Buchbestellungen: siehe hier


Weltspartag - Ein kapitalistischer Initiationsritus

Seit 1925 gibt es den Weltspartag. Erfunden wurde er 1924 in Mailand, auf dem allerersten Internationalen Sparkassenkongress. An so einem Tagsei daran erinnert: Das Zinsnehmen und die Kapitalvermehrung galt noch bis lange in die Neuzeit hinein als verwerflich.

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Kann Arbeit gut sein?
Supervision und Coaching im Kontext der kapitalistisch geformten Arbeit

(meine Abschlussarbeit der Supervisions-Ausbildung, gekürzt um die praktischen Beispiele)

In einem kapitalistischen System ist die endlose Akkumulation von Kapital das oberste Ziel. In Befolgung dieser Prämisse hat unsere Gesellschaft den in Geldeinheiten gemessenen Wohlstand in historisch einzigartige Dimensionen gesteigert und die Arbeit den kapitalistischen Erfordernissen angepasst.

Supervision und Coaching finden im Kontext der kapitalistisch geformten Arbeit statt. Die kapitalistische Logik wirkt weit in die Beratungsprozesse hinein. SupervisorInnen und Coaches müssen daher – besser bewusst als unbewusst - eine Wahl treffen: Werden die Menschen durch Supervision und Coaching bestmöglich an die Erfordernisse dieser Arbeit angepasst oder wird damit versucht die Arbeit – zum Wohle der Menschen – zu begrenzen und zu transformieren.

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Ist Gleichheit Glück?

Was macht uns wirklich glücklich? Die personenzentrierte Psychotherapie (Carl Rogers) und die Neurobiologie (Joachim Bauer) sehen als zentrale Voraussetzungen für ein gelungenes Leben die gute Beziehung zum einen Selbst bzw. tragfähige Beziehungen. Weil in einer materiell geprägten Welt die Anerkennung stark von Reichtum und Arbeit abhängig ist, ist deren Verteilung wichtig.

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Mehr Sicherheit in unseren Städten

Was der Ruf nach neuen Ordnungsdiensten über die aktuelle Konstitution unserer Gesellschaft verrät. (aus: Interesse Juni 2011 - Zeitung des Sozialreferats der Diözese Linz)

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Sich selbst fremd geworden

Unser "eigenes Selbst" ist uns fremd geworden. Unsere Identität beziehen wir hauptsächlich aus unseren Rollen als "ArbeiterIn" und "KonsumentIn". Auf diesem Boden kann Fremdenangst gedeihen. (aus: Streifzüge 50/2010)
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Gleichheit schafft Frieden!

Eine aktuelle Studie beweist: Gerechtere Gesellschaften sind besser für alle. Außerdem sind Gesellschaften, deren Einkommen gleicherverteilt sind, weniger gewalttätig. (aus: pax 3/10)
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Solidarität im Kapitalismus

Zur Unmöglichkeit einer Forderung
(gemeinsam mit Stephan Pühringer; für den Momentum-Kongress Okt. 2010)
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Sich selbst fremd geworden

Unsere Konsumhaltung steht der Begegnung mit Anderen im Weg
(aus: pax 2/10)
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Kapitalismus: Das neue Opium des Volkes?

Ausgehend vom Fragment "Kapitalismus als Religion" (Walter Benjamin) gehe ich der Fragen nach, welche religiösen Züge der Kapitalismus in unserer Zeit entwickelt hat. (aus: Streifzüge 45/2009)
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Die Wiederentdeckung der Muße

Heute wird soviel gearbeitet wie nie zuvor. Doch es gibt ein lustvolles Leben neben der Arbeit. Für ein Recht auf Faulheit
(aus: oö.planet, Dezember 2004)
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Von der Muße weniger zu arbeiten

Stress und Überarbeitung gehört für viele zum normalen Alltag wie der Fernseher. Doch lässt sich die eigene Lebensqualität durch eine noch höhere Arbeitswut steigern? Ein Plädoyer für mehr Frei-Zeit.
(aus: oö.planet, Dezember 2005)
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Wie viel Kapitalismus verträgt unsere Erde?

Die Industriestaaten sind alles andere als nachhaltig. Sie verbrauchen zu viele Ressourcen und produzieren zu viele Schadstoffe. Muss unser Wirtschaftssystem nur effizienter werden oder ist ein Systemwandel nötig?
(aus: oö.planet, März 2008)
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Eine Frage von Krieg und Frieden

Oder: Was die Energiefrage mit dem Frieden auf der Welt zu tun hat
(aus: oö.planet Okt. 2007)
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